Autark Invest AG

 

Die Autark Invest AG nahm von insgesamt etwa 3600 Anlegern Nachrangdarlehen an, bei denen es um 135 Millionen Euro geht. Laut Stiftung Warentest sind diese investierten Gelder jedoch gefährdet. Daher kommt Unsicherheit auf, wie wahrscheinlich die Rückzahlung der Nachrangdarlehen ist. Welche Möglichkeiten bestehen für Anleger in dieser Situation?

Eine mögliche Option ist ein unmittelbares Vorgehen gegen die Anlagegesellschaft und/oder deren Hintermänner. Was mit den Anlegergeldern passiert sein könnte, ist derzeit offenbar noch unklar. Nicht nur deshalb ist eine Prognose, ob und inwieweit derartige Ansprüche, selbst wenn sie gegeben sind, zu verwirklichen sein werden, kaum möglich.

Deshalb haben es die Anleger einfacher, wenn sie die Schadensersatzansprüche aufgrund einer fehlerhaften Anlageberatung gegen den Berater, der ihnen die Anlage empfohlen hat, geltend machen können.

Bei einem Anlagegeschäft  hat der Berater den Anleger über alle für dessen Anlageentschluss bedeutsamen Umstände zutreffend, verständlich und vollständig zu informieren, insbesondere über die mit der angebotenen Beteiligungsform verbundenen Nachteile und Risiken.

Nach unserer Erfahrung wurden Anlegern die Investition häufig ohne entsprechende Hinweise auf die damit verbundenen Risiken angeboten. Laut Finanzaufsicht FMA gibt es keinen gebilligten Prospekt.

Aufgrund ihrer Schlechterstellung als Gläubiger eines Nachrangdarlehens können Anleger hohe Verluste bis zum Totalverlust erleiden.

Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs können Anleger Schadensersatz in Form der Rückabwicklung der Anlage von ihrer Bank bzw. ihrem Anlageberater verlangen, wenn deren Empfehlung für sie nicht geeignet war, sie nicht „anlegergerecht“ oder „anlagegerecht“ beraten worden sind.

Aufgrund unserer Erfahrung sind in der Beratung offenbar zahlreiche Fehler gemacht worden, die in den einzelnen Fällen häufig wiederkehren:

–  die Anlage hätte nicht empfohlen werden dürfen, weil sie nicht zu dem Risikoprofil des Anlegers passt

–  die Anlage hätte nicht empfohlen werden dürfen, weil sie aufgrund des damit verbundene Totalverlustrisikos für Zwecke  der Alterssicherung generell ungeeignet ist

–  es wurde nicht oder nicht zutreffend ode gar nicht über die speziellen Risiken aufgeklärt, die in der rechtlichen Konstruktion begründet sind

Beruht die Anlage auf einem oder mehreren Beratungsfehlern, begründet dies einen Schadensersatzanspruch gegen die beratende Bank bzw. den Anlageberater. Der Anleger bekommt dann die eingezahlten Gelder zurück abzüglich eventueller Ausschüttungen.

Ob Sie Chancen auf eine erfolgreiche Durchsetzung der Rückabwicklung Ihrer Anlage haben, erfahren Sie von uns schnell und unkompliziert. Unsere Expertise und langjährige Erfahrung verschaffen Ihnen die notwendige Sicherheit für das weitere Vorgehen. Eine erste Einschätzung ist kostenlos.