P & R Container

 

P & R Insolvenz – kostenlose Erstberatung Rechtsanwalt Dr. Gasser

 

Anfang März 2018 hat P & R Container den Vertrieb seiner aktuellen Angebote eingestellt. Das Container-Angebot Nummer 5005 ist am 8. März 2018 geschlossen worden. Dazu habe sich die Geschäftsleitung aus aktuellem Anlass entschlossen. Mittlerweile haben drei Firmen Insolvenzantrag gestellt. Das Insolvenzgericht hat einen vorläufigen Insolvenzverwalter eingesetzt. Das betrifft die P & R Container- Vertriebs- und VerwaltungsGmbH, die P & R Gebrauchtcontainer Vertriebs- und VerwaltungsGmbH sowie die P & R Containerleasing GmbH. Die Aufgabe des vorläufigen Insolvenzverwalters besteht insbesondere darin, vorhandene Vermögenswerte zu sichern. Parallel dazu prüft das Insolvenzgericht, ob ein Insolvenzgrund vorliegt. Wird dies bejaht und sind die Kosten des Verfahrens gedeckt, beschließt das Insolvenzgericht die Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Die Gläubiger können dann ihre Ansprüche zur Insolvenztabelle anmelden. Welche Quote sich dabei für Anleger ergibt, wird voraussichtlich erst wesentlich später feststehen.

Anleger sollten sich deshalb jetzt auf ihre Schadensersatzansprüche gegen Vermittler und Berater konzentrieren, die ihnen diese Anlage empfohlen haben.

Anleger wenden sich deshalb mit Fragen an uns.

 

  • Was können betroffene Anleger in dieser Situation tun?
  • Steht der Schaden schon fest?
  • Wie können Anleger in dieser Situation ihren Schaden minimieren?
  • Welche Ansprüche bestehen, und vor allem, welche Ansprüche können noch mit der Chance auf Erfolg durchgesetzt werden?
  • Wo ist mein Container?
  • Welche Kosten in Form von Standgebühren und Ähnlichem können auf mich – möglicherweise noch nach Jahren – zukommen?
  • Wofür hafte ich als Eigentümer?
  • Wie kann ich weitere Haftung vermeiden?
  • Welche Chancen bestehen, dass ich meine Anlagesumme zurückbekomme?

 

Anleger in P & R Container haben jetzt Handlungsbedarf!

Nutzen Sie bestehende Ausstiegsmöglichkeiten!

Steht der Schaden schon fest? Es kommt darauf an, um welche Ansprüche es geht. Bei Schadensersatzansprüchen gegen Berater und Vermittler besteht der Schaden nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs bereits darin, dass dem Anleger eine nicht zu seinen Anlagezielen und zu seiner Risikobereitschaft passende Vermögensanlage empfohlen wurde. Dieser Schaden ist bereits mit Zeichnung der Anlage eingetreten. Von der künftigen Entwicklung der Anlage und erst recht von einer etwaigen Quote im Insolvenzverfahren ist dieser Schaden unabhängig.

Wer die Möglichkeit hat, sich über die Durchsetzung der Beratungshaftung von dem Investment zu trennen, sollte jetzt unbedingt tätig werden. Abzuwarten lohnt sich für diejenigen, die ihren Vermittler oder Berater in Anspruch nehmen können, nicht. Im Gegenteil: Auf Kosten, die durch das Abwarten entstehen können, beispielsweise Standgelder und Ähnliches, könnte der Anleger, der nichts unternimmt, später sitzen bleiben. Das Abwarten könnte ihm – jedenfalls nach einem gewissen Überlegungszeitraum – als Mitverschulden angelastet werden. Darüber hinaus besteht auch das Problem der Verjährung. Die Verjährungsfrist beträgt maximal 10 Jahre und wird taggenau berechnet. Wer 2008 auf Empfehlung seines Beraters oder Vermittlers gekauft hat, dessen Ansprüche verjähren taggenau 2018.

Machen Sie sich klar, welche vertraglichen Ansprüche Sie haben und wie diese zu bewerten sind. Soweit die Anlage durch einen Berater oder Anlagevermittler empfohlen wurde, ist dadurch nach der Rechtsprechung bereits stillschweigend ein Beratungsvertrag oder Vermittlungsvertrag zustande gekommen. Daraus resultieren Ansprüche des Anlegers. So zum Beispiel auf zutreffende, vollständige und verständliche Aufklärung über die wesentlichen Umstände des Beteiligungsobjekts. Sind diese Ansprüche verletzt, hat der Anleger einen Schadensersatzanspruch gegen seinen Berater oder Vermittler.

Rechtsanwalt Dr. Gasser rät, sich jetzt auf die Verkäufer der Produkte zu konzentrieren. Dabei wird geklärt, inwieweit Ansprüche gegenüber Vermittlern, Beratern und Banken geltend gemacht werden können. Vermittler und Berater schuldeten dem Anleger vor der Zeichnung die zutreffende Auskunft über der Beteiligung. Sie waren verpflichtet, darüber zutreffend, vollständig und verständlich zu informieren. Das betrifft alle Umstände, die für die  Beteiligungsentscheidung wesentlich sind.

Berater und Vermittler hätten die Anleger vor ihrer Anlageentscheidung über die erheblichen Risiken aufklären müssen, die bei P & R Containerdirektinvestments bestanden. Ist diese Aufklärung nicht ordnungsgemäß erfolgt, können sie sich schadensersatzpflichtig gemacht haben. Die Schadensersatzansprüche der Anleger verjähren endgültig erst nach 10 Jahren. Anleger und Berater hätten auch die Plausibilität dieses Anlagemodells prüfen müssen.

Das Containerinvestment ist ein sogenanntes Direktinvestment: Der Anleger kauft von P & R Container, erhält einige Jahre lang die Miete und am Laufzeitende wird ihm von dem Unternehmen der Rückkauf angeboten. Für die zutreffende Anlageentscheidung war es deshalb entscheidend wichtig, sich ein zutreffendes Bild davon zu machen, ob das Unternehmen die Mieten und die kalkulierte Rückkaufpreise zahlen kann. Bis Ende 2016 erfolgten die Angebote von 3 Tochtergesellschaften der P & R AG. Bereits am 20.6.2017 wies die Stiftung Warentest darauf hin, dass diese Gesellschaften in ihren Jahresabschlüssen jahrelang nicht alle Angaben zu finanziellen Verpflichtungen und Geschäftsführerbezügen veröffentlichten und die Wirtschaftsprüfer deswegen die Bestätigungsvermerke nur mit Einschränkung erteilten, was ungewöhnlich ist. Verkaufsprospekte müssen die Anbieter von Direktinvestments  erst seit Anfang 2017 erstellen.

Aus diesen Besonderheiten  resultieren erhöhte Anforderungen an die Berater, die den Anleger zutreffend, vollständig und verständlich über alle wesentlichen Umstände des Beteiligungsobjekts zu informieren hatten.

Das Oberlandesgericht Karlsruhe hat mit Urteil vom 24. 10 2017 (17 U 7/17) eine Entscheidung über die Aufklärungspflichten des Beraters gegenüber dem Erwerber eines Direktinvestments – es ging um Fotovoltaikelemente – getroffen. Auf das Risiko eines Ausfalls des Vertragspartners hätte seitens des Beraters hingewiesen werden müssen, so das Oberlandesgericht Karlsruhe in jenem Fall.

Kann der auf Rückabwicklung gerichtete Schadensersatz durchgesetzt werden, ist der Anleger so zu stellen, wie er gestanden hätte, wenn er die Anlage nicht gekauft hätte. Er bekommt die Anlagesumme abzüglich Ausschüttungen zurück Zug um Zug gegen Übertragung des Eigentums am Container an seinen Berater. Das ist im Fall P & R von besonderer Bedeutung. Denn Anlegern droht nicht nur das Totalverlustrisiko, sondern sie haften laut Prospekt persönlich und unbeschränkt für die finanziellen Verpflichtungen aus den Containern. Gemeint sind Stand- und Lagergebühren, Unterhalt, Wartung, Versicherung usw., nicht jedoch für die Schulden der P & R als solche.

Die Chancen, sich über die Durchsetzung des Beratungshaftungsanspruches auch jetzt noch von der Anlage zu lösen, gründen sich auf die anlegerfreundliche Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs. Deren Vorgaben in Bezug auf die Art und Weise der Risikoaufklärung sollten Anleger jetzt durch einen spezialisierten Rechtsanwalt prüfen lassen, so der Rat von Rechtsanwalt Dr. Gasser. Es geht um die Sach- und Rechtslage in ihrem konkreten Fall. Jede Beratungssituation ist anders. Wichtig ist, zielgerichtet gegen solvente Gegner vorzugehen. Wir bieten Ihnen die kostenlose Ersteinschätzung Ihrer Möglichkeiten. Dabei prüfen wir jeden Fall individuell. Jede Beratungssituation war individuell. Für eine Sammelklage sind die Beratungshaftungsansprüche deshalb nicht geeignet. Gleichwohl sind gerade (oder nur) diese in der gegebenen Situation für viele betroffene Anleger der gangbare Weg.

Die Erfahrung aus einer großen Anzahl erfolgreich durchgesetzter Beratungshaftungsfälle – gerichtlich und außergerichtlich – qualifiziert Rechtsanwalt Dr. Gasser zu einer realistischen Einschätzung Ihrer rechtlichen Möglichkeiten. Sie erfahren Ihre Chancen und Risiken, wie Sie sich in Ihrem Fall darstellen. Unbeschönigt und zeitnah. Nutzen Sie jetzt die Möglichkeit einer kostenlosen Erstberatung! Haben Sie eine Rechtschutzversicherung? Wir klären für Sie, ob diese eintritt.

 

Ihr direkter Ansprechpartner:

 

RA Dr. Ingo Gasser

Holstenstraße 43

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Tel. 0431/99 69 70 80

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